Wer kennt das Szenario schon nicht? Man öffnet die Mailbox und findet im Posteingang 30 neue Nachrichten. Natürlich ist es möglich, dass jemand so viele E-Mails bekommt. Aber nach genauerem betrachten stellt man fest, dass über 90 Prozent der Nachrichten Spam Mails sind. Und dann beginnt das Sortieren der gültigen Mails und den Spam Mails. Mit einigen Maßnahmen kann man sich aber gegen die lästigen E-Mails schützen.
Verbreitung von Spam Mails
Sobald man bei einem Provider eine E-Mail-Adresse bezieht, existiert die E-Mail-Adresse und man ist im Netz registriert. Bei seriösen Anbietern ist das auch kein Problem. Da man sich aber praktisch bei allen Leistungen im Internet, sei es bei Online-Shopping, um ein Game zu spielen oder ein Download zu starten, mit E-Mail-Adresse registrieren muss, verbreitet sich die E-Mail-Adresse im Netz. Daher ist es sinnvoll, für solche Accounts eine sekundäre E-Mail-Adresse zu verwenden, die problemlos auch wieder gelöscht werden kann. Denn die registrierten Adressen werden zum Teil auch weitergegeben. Eine zweite Strategie zur Verteilung von Spam Mails ist ein Programm, das automatisch Adressen mit verschiedenen Kriterien zusammenstellt und diese dann versendet.
Gefahr von Spam Mails
Die unerwünschten Mails werden natürlich mit einem gewissen Ziel an die Empfänger geschickt. Dies kann verschiedene Gründe haben. Es gibt E-Mails, die zum reinen Werbezweck versendet werden. Sie sind zwar lästig, aber meistens harmlos. Bedrohlicher wird es dann, wenn die Spam Mails Trojaner, Würmer oder andere Virenprogramme in sich verbergen. Sie haben zur Folge, dass ganze System zerstört werden, jemand anders die Kontrolle über den eigenen PC hat oder Spionage betrieben wird. In der letzten Zeit dramatisch zugenommen haben die so genannten Phishing Mails. Der Absender des Mails gibt sich als Anbieter einer bereits bestehenden Webseite, z.B einer Bank aus. Dann wird man aufgefordert, die Logindaten oder sonstige Passwörter zu zuschicken. Natürlich ist die Webseite gefälscht. Und schon sind persönlichen Daten an fremde Menschen weitergegeben worden.









